Dieser Wein besitzt eine Geschichte, die mit einem Blick beginnt und die ihre Einleitung Anfang des 20. Jahrhunderts findet. Aus diesem Stundenglas, das über einem sepiafarbenen Italien schwebt, rinnt das Schicksal einer Familie und eines Unternehmens, das den Namen von Giovanni Battista Cantele trägt. Er kreuzte als erster den Blick, der im Mittelpunkt dieser Geschichte steht.

Es passierte in Imola, mitten im Krieg, als man heimlich dem Radio lauschte, das amerikanische Lieder übertrug, von deren Bedeutung niemand etwas verstand außer den Wörtern Liebe und Traum. Giovanni hatte seinen Geburtsort Pramaggiore auf der Suche nach dem genauen Ziel seines Lebens hinter sich gelassen. Das Ziel seines Lebens trug die Züge einer Frau, die seine Ehefrau und die Mutter seiner beiden Söhne – Augusto und Domenico – werden und den Wein inspirieren sollte, der heute ihren Namen trägt: Teresa Manara.

Sie warf als erste ihren Blick auf die Endstation Italiens, den Süden, als sie einmal beschloss, ihren Mann auf einer seiner zahlreichen Geschäftsreisen von Imola nach Lecce zu begleiten. Als Teresa Manara zum ersten Mal Lecce sah, fühlte sie sich von der gleichen Ruhe beseelt, die einige Jahre zuvor ihren Mann bei ihrem Anblick verzaubert hatte.
Eine plötzliche Faszination, unwiderstehlich.

So groß, dass sie unbedingt bleiben musste. Augusto, der heranwachsende Sohn, würde eines Tages im Jahr 1979, nachdem er am Forschungsinstitut für Weinbau in Conegliano Veneto studiert hätte, gemeinsam mit seinem Bruder Domenico die Kellerei Cantele gründen.

Es sind die Enkel von Teresa Manara und Giovanni Battista Cantele, die den Verlauf dieser Familiengeschichte fortführen. Gianni, Paolo, Umberto und Luisa. Ein Blick vereint sie, ein flüssiges Talent, ein Traum, der sich Wein nennt.

Gianni

Paolo

Umberto

Luisa